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Eine weibliche Fachkraft in einem OP-Raum

Die Pflege von morgen gestalten

Forschung bedeutet Fortschritt – und in der Pflege ist dieser Fortschritt entscheidend, um die Qualität der Versorgung kontinuierlich zu verbessern. Mittels wissenschaftlicher Studien und Projekte finden neue Erkenntnisse Einzug in die Pflegepraxis.

Ihre Expertise als Pflegefachkraft ist dabei von unschätzbarem Wert. Unterstützen Sie mit Ihrem Fachwissen wegweisende Forschung in der Pflege und werden Sie Studienteilnehmer:in.

Aktuelle Studien

Erfahrungen international angeworbener Pflegefachpersonen aus Lateinamerika mit privaten Anwerbeagenturen in Deutschland.

Einrichtung: Universität Hamburg | Diese Befragung läuft bis 2026

Für eine Doktorarbeit werden Pflegefachpersonen aus Lateinamerika gesucht, die über eine private Anwerbeagentur nach Deutschland gekommen sind oder sich derzeit im Rahmen eines solchen Programms auf ihre Einreise nach Deutschland vorbereiten.

Im Mittelpunkt der Studie stehen die Erfahrungen mit privaten Anwerbeagenturen und dem gesamten Anwerbeprozess. Dabei geht es unter anderem um den Bewerbungs- und Vorbereitungsprozess, Sprachkursangebote im Herkunftsland, die Vorbereitung auf die Einreise sowie die Betreuung durch die Agentur nach der Ankunft in Deutschland.

Die Teilnahme umfasst ein ca. 30-minütiges Interview, das online über Zoom oder – bei einem Wohnort in Berlin – auf Wunsch persönlich stattfinden kann. Der Termin wird individuell nach Verfügbarkeit vereinbart.

Gesucht werden sowohl Pflegefachpersonen, die bereits in Deutschland leben, als auch Personen, die sich aktuell noch im Vorbereitungsprozess befinden.

Flyer mit weiteren Informationen DE Flyer mit weiteren Informationen ESP

Digitale Technologien in der stationären Langzeitpflege

Einrichtung: Universität Bielefeld | Diese Befragung läuft bis 2026

Im Rahmen einer Masterarbeit an der Universität Bielefeld wird untersucht, welche Faktoren die Nutzungsbereitschaft von Pflegefachpersonen gegenüber digitalen Technologien in der stationären Langzeitpflege beeinflussen. Ziel der Studie ist es, ein besseres Verständnis für die Einstellungen, Erfahrungen sowie fördernde und hemmende Faktoren im Umgang mit digitalen Technologien im Pflegealltag zu gewinnen.
Hierfür werden Pflegefachpersonen aus der stationären Langzeitpflege gesucht, die bereit sind, ihre persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen in einem Interview zu teilen. Die Teilnahme ist freiwillig, die Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt und anonym ausgewertet.

Flyer mit weiteren Informationen

Collaboration for Pandemic Preparedness (CoPreP)

Einrichtung: Uni Halle-Wittenberg | Diese Befragung läuft bis 30.09.2026

Aus den Ergebnissen von explorativen Studien in der Geburtshilfe und der onkologischen Chirurgie sowie durch Scoping Reviews wurden Handlungsempfehlungen erarbeitet, welche in einem Delphi-Verfahren (in zwei bis drei Befragungsrunden) auf die Relevanz für zukünftige Pandemien, die mit der SARS-CoV-2-Pandemie vergleichbar sind, konsentiert werden sollen.

Teilnehmen können folgende Berufsgruppen:

Gruppe 1: ärztliche Direktor*innen, Pflegedirektor*innen, Pflegedienstleitungen

Gruppe 2: Chefärzt*innen, leitende Oberärzt*innen, Pflegedienstleitungen, leitende Hebammen (ambulant und stationär), Hochschullehrer*innen

Gruppe 3: Vertreter*innen aus Politik, öffentlicher Gesundheitsverwaltung, Wissenschaft, Vertreter*innen von Leistungserbringern, Nutzer*innen und Kostenträgern.

E-Mail senden und Berufsgruppe angeben

Berufliches Erleben von Pflegefachpersonen auf Intensivstationen

Einrichtung: Hamburger Fern-Hochschule (HFH) | Diese Befragung läuft bis 11.10.2026

Untersucht werden mögliche belastende Erfahrungen im beruflichen Alltag sowie persönliche und arbeitsbezogene Faktoren, die damit in Zusammenhang stehen können. Teilnehmen können Intensivpflegefachpersonen, die zum Zeitpunkt der Befragung seit mindestens drei Monaten auf einer Intensivstation tätig sind. Die Online-Befragung dauert etwa 5-10 Minuten.

ZUR UMFrage

Wie sehen Pflegefachkräfte ihren Beruf – und wie sieht ihn die Gesellschaft?

Einrichtung:  Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg | Diese Befragung läuft bis 31.10.2026

In Spanien führt der Weg in den Pflegeberuf bereits seit 1977 über ein Hochschulstudium, in Deutschland liegt die Akademisierungsquote dagegen bei rund einem Prozent. Ob und wie sich das auf das Ansehen des Berufs auswirkt, untersucht Carolina Gil Geissler in ihrer Masterarbeit im Studiengang Medical Process Management an der Medizinischen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Im Mittelpunkt stehen zwei Perspektiven: wie Pflegefachkräfte selbst über ihren Beruf denken und welches Ansehen er ihrer Erfahrung nach in der Gesellschaft hat.

Gesucht werden examinierte Pflegefachkräfte, die ihren Beruf überwiegend in Deutschland ausüben. Eine Teilnahme ist auch möglich, wenn derzeit keine Tätigkeit in der Pflege ausgeübt wird.

Die Befragung ist anonym und freiwillig, dauert etwa 10 Minuten und dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken. Die Daten werden nach Abschluss der Arbeit gelöscht. Die Befragung läuft bis zum 31. Oktober 2026.

Informationsblatt ZUR UMFRAGE

Studie zur Rückkehr von Kolleg*innen in der Pflege nach längerer Krankheit

Einrichtung: Berliner Werkstatt für Sozialforschung (BWS), Berlin| Diese Befragung läuft bis Oktober 2026

Die Studie untersucht, welche Rolle die Teamkolleg*innen in der Pflege spielen, wenn Beschäftigte nach längerer Krankheitszeit und mit chronischen Beeinträchtigungen (z.B. Muskel-Gelenk-Erkrankungen oder auch psychische Erkrankungen wie z.B. Depressionen) an ihren Arbeitsplatz in der Einrichtung zurückkehren.
Durchführung von Interviews, Dauer der Interviews etwa 60 Minuten.

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Forschungsprojekt TELEPIK, eine Befragung von Bildungseinrichtungen zum Themenfeld Disaster Nursing und Pflege im Katastrophenfall.

Einrichtung: Deutsches Rotes Kreuz, Universitätsklinikum RWTH Aachen, MA&T Sell & Partner GmbH | Diese Befragung läuft bis August 2027

Ziel der Erhebung ist es, ein Lagebild der curricularen Verankerung von Katastrophenpflege und Telepflege zu erhalten und zukünftige Entwicklungsbedarfe sichtbar zu machen. Fokus ist auch, inwieweit Tele-Pflege ein zukünftiger Bereich des Bevölkerungsschutzes sein kann.

Link zur umfrage

Stark im Pflegealltag: Schutzfaktoren entschlüsseln und verstehen

Einrichtung: Zi – Zentralinstitut Seelische Gesundheit | Diese Befragung läuft bis 2028

Das EU-Projekt XR2ESILIENCE setzt sich zum Ziel, Resilienz und mentale Gesundheit von Pflegefachkräften langfristig zu fördern, mithilfe eines gezielten XR-gestützten (Extended Reality) Resilienztrainings. In Vorbereitung auf die Entwicklung dieses Trainings werden Pflegefachpersonen alle 2,5 Monate über einen Zeitraum von 30 Monaten befragt. Die Teilnahme ist komplett online und wird mit bis zu 106 Euro entschädigt.

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