
Die Pflege von morgen gestalten
Forschung bedeutet Fortschritt – und in der Pflege ist dieser Fortschritt entscheidend, um die Qualität der Versorgung kontinuierlich zu verbessern. Mittels wissenschaftlicher Studien und Projekte finden neue Erkenntnisse Einzug in die Pflegepraxis.
Ihre Expertise als Pflegefachkraft ist dabei von unschätzbarem Wert. Unterstützen Sie mit Ihrem Fachwissen wegweisende Forschung in der Pflege und werden Sie Studienteilnehmer:in.
Aktuelle Studien
Digitale Technologien in der stationären Langzeitpflege
Einrichtung: Universität Bielefeld | Diese Befragung läuft bis 2026
Im Rahmen einer Masterarbeit an der Universität Bielefeld wird untersucht, welche Faktoren die Nutzungsbereitschaft von Pflegefachpersonen gegenüber digitalen Technologien in der stationären Langzeitpflege beeinflussen. Ziel der Studie ist es, ein besseres Verständnis für die Einstellungen, Erfahrungen sowie fördernde und hemmende Faktoren im Umgang mit digitalen Technologien im Pflegealltag zu gewinnen.
Hierfür werden Pflegefachpersonen aus der stationären Langzeitpflege gesucht, die bereit sind, ihre persönlichen Erfahrungen und Einschätzungen in einem Interview zu teilen. Die Teilnahme ist freiwillig, die Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt und anonym ausgewertet.
Arbeiten in Gesundheitsfachberufen: Was hält uns, was bewegt uns?
Einrichtung: Zukunftsbündnis Pflege-, Betreuungs- und Gesundheitsfachberufe des MAGS | Diese Befragung läuft bis 2026
Ziel der Umfrage ist es herauszufinden, was der Begriff „Wertschätzung“ jedem einzelnen in seinem Arbeitskontext bedeutet.
Das Ergebnis der Umfrage soll dabei helfen, ein besseres Verständnis für die Perspektive der Mitarbeitenden zu gewinnen und gegebenenfalls mögliche Maßnahmen zur Förderung von Wertschätzung am Arbeitsplatz abzuleiten.
Ableitung eines Verfahrens zur Berücksichtigung des kulturellen Hintergrunds der Beschäftigten im Gesundheitsdienst bei der Beurteilung psychischer Belastungen in Unternehmen
Einrichtung: Bergische Universität Wuppertal | Diese Befragung läuft bis 31.07.2026
Mit der Foschungsarbeit KultPsyG soll ermittelt werden, inwieweit die kulturelle Herkunft von Pflegekräften in Kliniken Einfluss auf das Erleben von Arbeitsbedingungen hat. Zielgruppe sind Pflegekräfte mit und ohne Migrationshintergrund. Ziel ist es, wertvolle Anhaltspunkte für die Gestaltung guter kulturspezifischer Arbeitsbedingungen zu finden und so die Arbeit von Pflegekräften in Kliniken zu stärken. Die Befragung steht in verschiedenen Sprachen zur Verfügung und dauert 10 bis 15 min.
Collaboration for Pandemic Preparedness (CoPreP)
Einrichtung: Uni Halle-Wittenberg | Diese Befragung läuft bis 30.09.2026
Aus den Ergebnissen von explorativen Studien in der Geburtshilfe und der onkologischen Chirurgie sowie durch Scoping Reviews wurden Handlungsempfehlungen erarbeitet, welche in einem Delphi-Verfahren (in zwei bis drei Befragungsrunden) auf die Relevanz für zukünftige Pandemien, die mit der SARS-CoV-2-Pandemie vergleichbar sind, konsentiert werden sollen.
Teilnehmen können folgende Berufsgruppen:
Gruppe 1: ärztliche Direktor*innen, Pflegedirektor*innen, Pflegedienstleitungen
Gruppe 2: Chefärzt*innen, leitende Oberärzt*innen, Pflegedienstleitungen, leitende Hebammen (ambulant und stationär), Hochschullehrer*innen
Gruppe 3: Vertreter*innen aus Politik, öffentlicher Gesundheitsverwaltung, Wissenschaft, Vertreter*innen von Leistungserbringern, Nutzer*innen und Kostenträgern.
E-Mail senden und Berufsgruppe angebenStudie zur Rückkehr von Kolleg*innen in der Pflege nach längerer Krankheit
Einrichtung: Berliner Werkstatt für Sozialforschung (BWS), Berlin| Diese Befragung läuft bis Oktober 2026.
Die Studie untersucht, welche Rolle die Teamkolleg*innen in der Pflege spielen, wenn Beschäftigte nach längerer Krankheitszeit und mit chronischen Beeinträchtigungen (z.B. Muskel-Gelenk-Erkrankungen oder auch psychische Erkrankungen wie z.B. Depressionen) an ihren Arbeitsplatz in der Einrichtung zurückkehren.
Durchführung von Interviews, Dauer der Interviews etwa 60 Minuten.
Forschungsprojekt TELEPIK, eine Befragung von Bildungseinrichtungen zum Themenfeld Disaster Nursing und Pflege im Katastrophenfall.
Einrichtung: Deutsches Rotes Kreuz, Universitätsklinikum RWTH Aachen, MA&T Sell & Partner GmbH | Diese Befragung läuft bis 08/2027
Ziel der Erhebung ist es, ein Lagebild der curricularen Verankerung von Katastrophenpflege und Telepflege zu erhalten und zukünftige Entwicklungsbedarfe sichtbar zu machen. Fokus ist auch, inwieweit Tele-Pflege ein zukünftiger Bereich des Bevölkerungsschutzes sein kann.
Link zur umfrageStark im Pflegealltag: Schutzfaktoren entschlüsseln und verstehen
Einrichtung: Zi – Zentralinstitut Seelische Gesundheit | Diese Befragung läuft bis 2028.
Das EU-Projekt XR2ESILIENCE setzt sich zum Ziel, Resilienz und mentale Gesundheit von Pflegefachkräften langfristig zu fördern, mithilfe eines gezielten XR-gestützten (Extended Reality) Resilienztrainings. In Vorbereitung auf die Entwicklung dieses Trainings werden Pflegefachpersonen alle 2,5 Monate über einen Zeitraum von 30 Monaten befragt. Die Teilnahme ist komplett online und wird mit bis zu 106 Euro entschädigt.
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