Berufliche Pflege muss gestärkt werden!

„Auf ein Wort“ – Offener Brief an Angela Merkel

Der Vorstand des Errichtungsausschusses der Pflegekammer NRW hat Bundeskanzlerin Merkel einen offenen Brief geschrieben.

Düsseldorf, 6. August 2021 – Die endende Amtszeit der Kanzlerin nimmt sich der Errichtungsausschuss der Pflegekammer NRW zum Anlass, um an oberster Stelle erneut auf die eklatante Situation in der Pflege aufmerksam zu machen. Obwohl die Problematiken hinreichend bekannt sind, hat die erfolgreiche „Kanzlerin der Wirtschaft“ sehr wenig für Pflegende und Pflegeempfänger bewirkt. Der offene Brief appelliert an Angela Merkel, eine Weichenstellung für einen dauerhaften Dialog zwischen Pflegenden und dem Bundeskanzleramt vorzunehmen.

„Die Entscheidungen auf Bundesebene zeigen ihre Auswirkungen auf der Landesebene und vor allem bei den beruflich Pflegenden und den Pflegeempfängern. Wir wenden uns deshalb sehr gezielt an die Kanzlerin, gerade in diesem Aufbauschritt, in dem wir uns befinden“, so Sandra Postel. „Volle Argumentationsstärke werden wir erreichen, wenn wir mit validen Daten die Situation der Pflegenden untermauern können. Dafür wird jetzt auch in Nordrhein-Westfalen die Pflegekammer aufgebaut. Das System Pflege ist in den letzten Jahren herabgewirtschaftet worden und es ist ausschließlich dem hohen Engagement der Pflegenden zu verdanken, dass trotz Pandemie und Flutkatastrophe nicht mehr zu Pflegende in Not geraten sind. Das Einzige was noch hilft, ist es die Pflegenden mit an den politischen Entscheidungstisch zu holen“, so Sandra Postel.

Der offene Brief an die Kanzlerin als PDF-Datei.

Auf ein Wort - offener Brief an Angela Merkel