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April 2010

Zukunftswerkstatt Pflege



Am 27.04.2010 haben sich die gesundheitspolitischen Sprecher der im Landtag NRW bis Dato vertretenen Parteien mit dem Pflegerat-NRW, vertreten durch Ludger Risse, unter Moderation des bekannten Journalisten Manni Breuckmann und der Beteiligung von Prof. Dr.Isfort zu einer Podiumsdiskussion getroffen. Ort war die LVR-Klinik Düsseldorf.
Diskussionsgrundlage waren die vorab an die Politiker versendeten Wahlprüfsteine und deren Antworten. Thematisch ging es natürlich auch um das Anliegen des Fördervereins, errichten einer Pflegekammer in NRW. Die Meinung der Politik ist in den Wahlprüfsteinen ablesbar
und birgt keine Überraschung. Das Votum des Publikums sieht da schon anders aus. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihre Meinung auf einem Stimmzettel abzugeben. Ergebnis war, eine hohe Mehrheit der Anwesenden befürwort die Errichtung einer Pflegekammer in NRW.
Hinweis:
Die Wahlprüfsteine und die Antworten der Parteien finden Sie auf dieser Homepage.

Wahlprüfsteine NRW 2010


März 2010

Antrag der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN

Berufsordnung oder Pflegekammer - Regelungsrahmen zur Stärkung und Weiterentwicklung der professionellen Pflege in NRW entwickeln




Antwort vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des
Landes Nordrhein-Westfalen



Protokoll Landtag zur Anhörung



Stellungnahme des Fördervereins



Frauen benachteiligt, "Frauen verdienen immer weniger als Männer",
Artikel aus LZ




Februar 2010

Pflegerat NRW verabschiedet Wahlprüfsteine zur Landtagswahl – Vorstand neu gewählt


Der Pflegerat NRW hat während seiner Sitzung im Telgter St. Rochus-Hospital stellvertretend für pflegebedürftige Mitbürger in Nordrhein-Westfalen und für die professionell Pflegenden Wahlprüfsteine zur Landtagswahl verabschiedet. Diese sollen nun den im Düsseldorfer Landtag vertretenden Parteien mit der Bitte um politische Positionierung zugestellt werden. Dabei interessiert die Landesarbeitsgemeinschaft der Pflegeorganisationen, welche Wege die Politik in den nächsten fünf Jahren gehen will, um pflegebedürftigen Menschen in der Zukunft eine angemessene personelle Versorgung vorhalten zu können. Fragen der Berufsbildung und Ausbildung stehen dabei genauso im Mittelpunkt wie die zum Erhalt der Pflegestützpunkte und zur Umsetzung des Pflege-TÜV aus dem Pflegereformgesetz. Die Erfahrungen zum Wohn- und Teilhabegesetz Nordrhein-Westfalen sollen genauso bewertet werden wie Strategien, mit denen die Politik Maßnahmen zur Prävention und Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen erreichen will. Die Ergebnisse der Wahlprüfsteine sollen am 27. April 2020 in Düsseldorf in der dortigen LVR Klinik mit den gesundheitspolitischen Sprechern der Parteien unter Moderation vom WDR-Reporter Manfred Breuckmann diskutiert werden.Die Wahlprüfsteine können Sie hier einlesen.
Im Rahmen der Sitzung wurden auch die Vorsitzenden des Pflegerats NRW neu gewählt. Ludger Risse (BALK - Werne) geht als Vorsitzender in seine dritte Wahlperiode. Erster Stellvertreter bleibt ebenfalls Matthias Krake (BFLK - Telgte). Stefan Juchems (DBfK - Düsseldorf) nimmt die Funktion als zweiter Vorsitzender erstmalig wahr.

Bild: v.l.n.r.: Matthias Krake, Ludger Risse, Stefan Juchems

November 2009

Gedächtnisprotokoll Termin Ärztekammer Nordrhein vom 28.09.2009 in Düsseldorf


September 2009

Infobrief des Vorstandes an die Vereinsmitglieder Föderverein.

Oktober 2008

Gutachten Vorstellung des Gutachtens von Prof. Igl "Weitere öffentlich-rechtliche Regulierung der Pflegeberufe und ihrer Tätigkeit"

Mai 2008

Pflegeweiterentwicklungsgesetz/Kammer 2008


April 2008

Zur Rolle von Pflegekammern in der Pflegeausbildung



Januar 2008

Stellungnahme des Pflegerates NRW zu einem neuen Landesheimgesetz NRW


10 Jahre Förderverein NRW


November 2007

Pressemitteilung von DBfK und ver.di mit Unterstützung des DPR

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,


mit einer Pressekonferenz und großem Medieninteresse ist heute die
gemeinsame Unterschriftenkampagne von DBfK und Verdi gestartet. "Uns
reicht`s" wendet sich gegen Stellenabbau und unzumutbare
Arbeitsbedingungen in der Pflege und fordert von der Bundesregierung und
den Verantwortlichen in den Ländern:

- Schluss mit dem Sparen auf Kosten von Pflegepersonal und Patienten/Bewohnern

- Hohe Pflegequalität durch mehr und gut qualifiziertes Personal.


Die Arbeitsbedingungen für Pflegende sind in Deutschland seit Jahren immer
schlechter geworden. Personalabbau, immense Arbeitsverdichtung, steigende
Anforderungen an Qualität bei gleichzeitigem Abbau von Ressourcen führen
zum Kollaps der Pflege. Damit verbundene Risiken für Patienten, Bewohner
und Mitarbeiter werden ignoriert, vielfach stehen die Pflegekräfte am
Pranger für Probleme, die sie nicht zu verantworten haben.


Damit muss Schluss sein. Der DBfK fordert gemeinsam mit Verdi und vielen
Unterstützern (u.a. Deutscher Pflegerat) die Pflegekräfte, aber auch
Patienten, Angehörige und alle Bürgerinnen und Bürger auf, mit ihrer
Unterschrift dieses Anliegen zu unterstützen. Den Pflegenotstand können
wir nur gemeinsam abwenden!


Was können Sie tun? Unter www.pflege-uns-reichts.de finden Sie nicht nur
alle wichtigen Informationen zur Kampagne, sondern können auch gleich
unterschreiben. Unter den dort angegebenen Adressen können Sie Materialien
(Poster, Flyer, Unterschriftenlisten), auch in größerer Stückzahl,
kostenlos anfordern, um sie zu verteilen oder auch kleine eigene
Infoaktionen zu starten. Sie können berufliche und private Kontakte
nutzen, um das Anliegen zu verbreiten, auch durch Weiterleiten dieser
Email. Wir brauchen Sie als Multiplikatoren.


Einrichtungen, Organisationen oder Privatpersonen mit eigener Homepage
könnten mit dem unter www.pflege-uns-reichts.de/download abrufbaren
Mini-Button oder Banner eine Verlinkung einrichten bzw. über die Kampagne
berichten. Jede Unterstützung ist willkommen. Wir bieten im Gegenzug an,
dass Unterstützer mit ihrem Logo bzw. Firmennamen auf der Webseite
aufgeführt werden. Bitte nehmen Sie in diesem Fall Kontakt mit uns auf.


Die Pflege hat lange geschwiegen und Mängel im System immer mit großem
Engagement kompensiert. Anerkennung und Respekt dafür sind aber
ausgeblieben, viele Pflegekräfte ziehen sich inzwischen frustriert, krank
und ausgebrannt zurück. Vor dem Hintergrund eines schnell steigenden
Pflegebedarfs in den kommenden Jahren müssen wir alles dafür tun, dass
auch in der Zukunft die pflegerische Versorgung der Bevölkerung gesichert
wird. Dafür brauchen die Pflegenden jetzt Ihre Unterstützung.


Für Fragen aller Art stehe ich jederzeit gern zu Ihrer Verfügung


Mit freundlichen Grüßen


Johanna Knüppel
Referentin
Redaktion DBfK Aktuell

Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe DBfK Bundesverband e.V

Salzufer 6
10587 Berlin
Tel: 030-219157-0
Fax: 030-21915777
www.dbfk.de

Übrigens, schon unterschrieben? www.pflege-uns-reichts.de

Oktober 2007
Ergebnis des fraktionsübergreifenden Gesprächs
im Düsseldorfer Landtag
vom 24.08.2007

Anwesende für den Förderverein:

H.-G. Niehus, S. König, S. Wellensiek, S. Mendel, L. Risse,

Anwesende für den Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales:

Ursula Monheim (CDU), Frau Markfort (wiss. MA, CDU), Norbert Killewald (SPD), Inge Howe (SPD), Harald Wölter (wiss. MA, Grüne)

Eingangs-Statements
Der Vereinspräsident stellt noch einmal den grundsätzlichen Anspruch zur Gründung einer Pflegekammer, nämlich:“ Den Schutz der Bevölkerung vor unsachgemäßer Pflege“ als einen wichtigen Grund zur Errichtung von Pflegekammern dar. Dazu gehört neben Anderem auch die Initiative der Registrierung von Pflegefachkräften, die die Pflegekräfte zurzeit sogar auf freiwilliger Basis durchführen. 

Killewald: 2 Gründe gegen Verkammerung:

  • Vorbehalte gegen Kammern im Allgemeinen, daher zurzeit nicht in der Partei oder im Parlament durchzusetzen.
  • Zwangsmitgliedschaft

Bzgl. zukünftiger Herausforderungen im Gesundheitswesen besteht Konsens, Lösungsweg der Verkammerung wird nicht geteilt (außer bei den Grünen).

Es wird aber kein konkreter Vorschlag gemacht, wie die Zukunftsaufgaben im Gesundheitswesen, von denen ja die Pflege einen großen Teil übernehmen soll, denn geregelt werden sollten. Auch der Bericht der Enquetekommission zur „ Zukunft der Pflege in NRW“ scheint mittlerweile keine Rolle mehr zu spielen.

Europa: Angleichung der Berufe im Gesundheitswesen auf europäischer Ebene als Aufgabe ist Konsens aller Beteiligten.

Fazit:

Die ablehnende Haltung der Parteien gegen Verkammerung der Pflegefachkräfte beruht offenbar auf der guten Lobbyarbeit anderer verkammerter Berufe im Gesundheitswesen, die bei entsprechenden Gesetzesvorhaben oder Anderem vorstellig werden und deutlich die Position der entsprechenden Berufsgruppe vertreten. Dies scheinen die Parlamentarier zu scheuen, zumal in NRW ca 170 tausend Pflegekräfte zu verkammern wären. Deutlich mehr als in anderen verkammerten Berufen des Gesundheitswesens.

Ansonsten sind die üblichen Argumente wie hier Beispielhaft die Zwangsmitgliedschaft, längst durch entsprechende Gutachten namhafter Juristen als nicht schädlich oder hinderlich für die Verkammerung der Pflegekräfte erkannt worden.

 

Pflegekräfte können Missstände melden

Unter der Internetadresse www.kritische–ereignisse.de können Plegekräfte, die gravierende Missstände in Pflegeheimen oder anderswo erleben, diese anonym dort melden. Wer sich die Internetseite ansieht wird  feststellen, dass hier abgehoben wird auf, Zitat:“ Auch ungute Erfahrungen bringen Erkenntnisse, machen Sie Ihre auch für andere nutzbar!  Die Plattform bietet Pflegenden, die motiviert sind, positive Impulse für die Entwicklung der Qualität der Altenpflege zu geben, die Möglichkeit anonym  - dass heißt, ohne dass eine Rückverfolgung möglich ist - kritische Ereignisse aus der Praxis der Altenpflege zu berichten“
So weit, so gut! Doch was bringt das der Praxis? Ändern sich dadurch vor Ort die Bedingungen oder Strukturen, die, dass weiß jeder der in dieser Branche arbeitet, dringend verändert werden müssen. Nein, es wird sich nichts ändern, wenn denn nicht die Ergebnisse der anonymen Meldungen in Verbesserungen des Systems umgesetzt werden. Doch warum dieser Weg, angestoßen durch das Bundesgesundheitsministerium und das Kuratorium deutsche Altershilfe ? Die Umstände in der Kranken- und Altenpflege sind doch hinlänglich bekannt. Es exzistieren unzählige Studien, Gutachten, zuletzt aus NRW der Bericht der Enquetekommission“ Situation und Zukunft der Pflege in NRW“.In Auftrag gegeben vom Landtag in NRW. In diesem Bericht kann der geneigte Leser 161 Empfehlungen von renomierten Instituten oder Universitäten lesen. Umgesetzt worden ist bis jetzt nichts davon. Der Verdacht liegt nahe, dass hier Ablenkungspolitik betrieben wird, nach dem Motto“ Seht her, wir tun ja etwas“. Doch damit wird auf Dauer keine wirkliche Verbesserung der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erreicht werden. Es braucht endlich jemand der den Mut hat Reformen anzupacken. Fragen wir doch die Politik, gehen Sie zu Ihrem Abgeordneten! Fragen Sie ihn!!!

Juni 2006
Arbeitstreffen des Vorstandes mit Fraktionsmitgliedern des Gesundheits- und Sozialausschusses des Landtages NRW am 24.05.2006

April 2005
Stellungnahme der AG Öffentlichkeit zur Errichtung einer Pflegekammer NRW e.V. zum Artikel „Starke Schwestern“ von Kirsten Gaede
Ausgabe Januar 2005

Stellungnahme.AGÖff. 02.02.2005

Wahlprüfsteine Pflege:
DER PFLEGERAT NRW LÄDT EIN:
"Zukunftswerkstatt Pflege in NRW"
27.4.2005 in Neuss
Anmeldung und Info: www.pflege-nrw.de

Zur berufspolitisch, für die Pflege in NRW, wohl wichtigsten Veranstaltung dieses Halbjahres laden wir Sie hiermit herzlich ein. Einladung, und Plakate (in 2 Formaten) finden sie anhängend.
Bitte unterstützen Sie uns:

* Durch Ihre Teilnahme
* Durch Weiterleiten dieser Information an Kollegen

Herzlich grüßt das Vorbereitungsteam des Pflegerates NRW

Ludger Risse Vorsitzender
Matthias Krake BFLK
Dorothea Sauter Förderverein Pflegekammer NRW
Wahlprüfsteine des Pflegerats NRW

Parteien vor der Wahl !
Ralf Jäger MdL SPD (zur Website)
Stellungnahme herunterladen (PDF-Datei)

Rudolf Henke MdL CDU (zur Website)
Stellungnahme herunterladen (PDF-Datei)

Dr. Ute Dreckmann MdL FDP (zur Website)
Stellungnahme herunterladen (PDF-Datei)

Barbara Steffens MdL Bündnis 90 / Die Grünen (zur Website)
Stellungnahme herunterladen (PDF-Datei)


September 2004

Anlässlich der 26. Tagung der Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger in Berlin zusammen mit der 100. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinderheilkunde und Jugendmedizin fand am
11.09. 2004 eine Podiumsdiskussion zu den Auswirkungen der Gesundheits- und Sozialpolitik auf Kind und Familie statt. Die Teilnehmer waren neben Frau Müller (Präsidentin des Deutschen Pflegerates (DPR) e. V. in Berlin) Herr Dr. Mey (Verband der Angestellten Krankenkassen, Siegburg), Prof. Dr. med. Kersting (Ärztlicher Direktor der DRK Kliniken Berlin)sowie Herr Dr. Schulte-Sasse (Senatsverwaltung für Gesundheit, Soziales und Verbraucherschutz Berlin). Es wurden vor allem die fehlenden Strukturen in der häuslichen Kinderkrankenpflege angemahnt wie darüber hinaus der finanziell unzureichend abgesicherte Präventionsbereich. Frau Müller äußerte sich in diesem Zusammenhang zur Selbstverwaltung der Pflege und forderte eine deutliche Positionierung aller Berufstätigen ein, damit professionell Pflegende ein Mitspracherecht bei politischen Entscheidungen bekommen. In der „Strausberger Erklärung des Deutschen Pflegerates e. V. vom 31.08.2004“

H i e r
vom 31.08. 2004 vom Deutschen Pflegerat (DPR) e. V. wird diese Empfehlung zur Errichtung einer Pflegekammer eindeutig formuliert.

Juli 2004
Alle im Deutschen Pflegerat und der Nationalen Konferenz zur Errichtung von Pflegekammern in Deutschland vertretenen Berufsverbände haben eine Berufsordnung für professionell Pflegende beschlossen. ?Mit dieser Rahmenberufsordnung für beruflich Pflegende erscheint eine Festschreibung allgemeiner Grundsätze und Verhaltensregeln für professionell Pflegende in der Ausübung ihres Berufes in Deutschland durch den Deutschen Pflegerat. Mit dieser Rahmenordnung nimmt der Deutsche Pflegerat erstmals eine berufsrechtliche Aufgabe für die professionell Pflegende wahr." (DPR 2004).
Es besteht die Möglichkeit, diese Berufsordnung H i e r in pdf- Format downzuloaden. "Wie denken Sie über die Rahmen - Berufsordnung für professionell Pflegende?" Diese Frage stellen wir Ihnen und bitten Sie damit, von unserer anonym gestalteten Meinungsumfrage Gebrauch zu machen. Mit Ihrer Hilfe und Ihrem Engagement hoffen wir, ein Votum von möglichst vielen professionell Pflegende zu erheben. Ihr Votum können sie auf den dafür eingerichteten Kurzfragebogen auf unserer Homepage abgeben. Die Stimmen werden zu einem späteren Zeitpunkt auf unserer Homepage veröffentlicht.

September 2003
Am 15.09.2003 fand eine Anhörung zum Thema“ Pflegekammer“ bzw.“ Selbstverwaltung der Pflegefachkräfte“ im Landtag NRW statt. Die Veranstaltung erfolgte auf Anregung der Vorsitzenden der Enquetekommission, Frau Angelika Gemkow. Teilnehmer waren Mitglieder der Enquetekommission“ Zukunft der Pflege in NRW“ bzw. eine Unterarbeitsgruppe „ Berufsfeld und Arbeitsfeld Pflege“ und Vertreter verschiedener, in der Pflege Tätiger Berufsgruppen. Die Anhörung wurde unter dem Vorsitz von Herrn Dr. Henke,
stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU Fraktion im Landtag NRW geführt.
Die Vertreter der verschieden Berufsgruppen hatten Gelegenheit mittels Statements, ihre Ansichten bzgl. einer Pflegekammer kund zu tun, bevor ein reger Meinungsaustausch erfolgte. Als Fazit aus den Diskussionsbeiträgen ergibt sich, dass bei einigen Teilnehmern ein Informationsdefizit zu den Aufgaben einer Pflegekammer konstatiert werden konnte. Hier wird in Zukunft noch weitere Aufklärungsarbeit durch den Förderverein zu leisten sein.

August 2003
Am 24.06.2003 tagte der Deutsche Pflegerat gemeinsam mit den Landespflegeräten und erstmals gemeinsam mit der Nationalen Konferenz zur Errichtung von Pflegekammern in der Bundesrepublik Deutschland, die mit fünf Vertretern an der Konferenz teilnahm.

Herr J. Albrecht, stellvertr. Vorsitzender der Nat. Konferenz, Frau Ch. Schulte und
Frau M. Skibicki, beide Mitglied im Vorstand des Fördervereins zur Errichtung einer Pflegekammer in Niedersachsen, brachten gemeinsam mit Frau A. Sollmann, Leitung der Landesvertretung des DBfK in NRW und Vorsitzende des Landespflegerates NRW sowie Herrn A. Westerfellhaus, Vorsitzender der DGF und Mitglied im DPR einen Entschließungsantrag zur Vernetzung der Pflegeberufe ein.

Die Nat. Konferenz zur Errichtung von Pflegekammern in Deutschland wird ab sofort als neues Mitglied regelmäßig zu den gemeinsamen Sitzungen des DPR´s und den LPRäten eingeladen.

Wesentliche Voraussetzung für eine effiziente Vertretung der Pflegeberufe in der Öffentlichkeit, in der Politik und in der (hoheitlichen) Verwaltung ist das einheitliche Auftreten pflegerischer Vertreter mit mit allen beteiligten Verbänden und Gremien (DPR; LPR´s; Nat. Konferenz) abgestimmten Strategien, Zielen und Forderungen. Zur Erreichung dieser Voraussetzung bedarf es einer tragfähigen, zuverlässigen und vertrauensvollen Vernetzung aller Beteiligten.

Die oben Genannten schlugen deshalb als ersten Schritt die Weiterentwicklung der vorhandenen Strukturen vor, so dass die Vernetzungsfähigkeit gegeben ist. Dies bedeutet konkret die Erstellung von Organigrammen durch die Verbände und Gremien mit der Definition von Schnittstellenkoordinatoren. Parallel ist der Aufbau einer Adressdatei erforderlich, die alle Schnittstellen enthält und somit auch gleichzeitig als Verteiler genutzt werden kann. Diese Datei soll zentral verwaltet und gepflegt werden; hier erscheint eine Verortung an die Bundesgeschäftsstelle des DPR sinnvoll.

Der Antrag wurde nahezu einstimmig angenommen und die Antragsteller wurden beauftragt, im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft die Umsetzung des Vernetzungssystems vorzubereiten. Die Arbeitsgemeinschaft wird noch vor der Sommerpause am 18.08.2003 ihre Arbeit aufnehmen

März 2003
Am 15.02.03 trafen sich die Mitglieder der Nationalen Konferenz zur ersten Sitzung des Jahres in Hannover. Ein wesentlicher Punkt des Treffens waren Vorstandswahlen. Frau Schwantes vom Förderverein Bayern wurde zur Vorsitzenden gewählt, Herr Albrecht vom Förderverein NRW fungiert wieder als Stellvertreter.Um den Vorstand zu entlasten und gleichzeitig die Arbeit auf eine breitere Basis zu stellen, wurde auch beschlossen, die Geschäftsstelle des Fördervereins in NRW auch zur Geschäftsstelle der Nationalen Konferenz zu wählen. Hier noch einmal die komplette Adresse: Heinz Günter Niehus, Steinmüllerweg 16, 32657 Lemgo, Geschäftsstellen des Fördervereins Pflegekammer in NRW und der Nationalen Konferenz zur Errichtung von Pflegekammern in Deutschland.
Telf.: (05261)66 89 12
Fax : (040)36 03 23 12 77
E-Mail:info@pflegekammer-nrw.de

März 2003
Am 06.03.2003 trafen sich Mitglieder des Pflegerates NRW und Vertreter Bündnis 90/ die Grünen im Düsseldorfer Landtag.
Für den Pflegerat, Frau Sollmann DBfK, Herr Drevermann BFLK und Herr Niehus für den Förderverein Pflegekammer NRW.
Für die Partei Bündnis 90/ Die Grünen, Frau Steffen Mdl und Herr Wölter.
Der Pflegerat NRW hatte Gelegenheit, sich und seine Intentionen vorzustellen. Weiterhin fand ein Austausch zu den dringenden pflegerischen Problemen im Gesundheitswesen statt. Beispielhaft sei hier erwähnt( Pflegepersonalmangel, Nullrunde im Gesundheitswesen und die geforderte Selbstverwaltung der Pflegeberufe). Es fand ein reger Meinungsaustausch in sachlicher Atmosphäre statt. Ein Expertengespräch zu einzelnen Themen soll noch folgen. Weiterhin wurde auch hier verabredet, in Kontakt zu bleiben und Informationen auszutauschen.

Dezember 2002
Gespräch am 13.12.2002 mit Herrn Jäger MdL, Fraktion der SPD im Landtag NRW und einem Vertreter des Fördervereins Pflegekammer NRW , Herr Niehus.
Leider konnte aus akutem Anlass das Gespräch nur sehr kurz sein. Es konnten jedoch die wesentlichen Inhalte der Forderungen des Fördervereins thematisiert werden. Es ergab sich im Gespräch weiterer Informationsbedarf der Politik. Auch hier wird der Kontakt weiter fortgeführt.

Dezember 2002
Gespräch am 06.12..2002 mit Herrn. H. Henke MdL, Fraktion der CDU im Landtag NRW und dem Pflegerat NRW.
Für den Pflegerat nahmen Teil: Frau Sollmann Vorsitzende des Pflegerats NRW, Herr Drevermann, Herr Niehus. Das Gespräch diente dem allgemeinen Informationsaustausch. Des weiteren wurden pflegerische Belange und Auswirkungen der Politik, insbesondere die Kürzungen im Gesundheitswesen und das neue Bundesgesetz für Altenpflegeberufe thematisiert. Eingegangen wurde auch auf die Forderung nach der Selbstverwaltung für Pflegeberufe.
Es wurde verabredet weiter in Kontakt zu bleiben.

September 2002
Zwei Vorstandsmitglieder trafen sich am 23.09.2002 in Bielefeld mit einem Mitglied der Enquete Kommission "Zukunft der Pflege in NRW" Frau Gemkow MdL NRW. In dem Treffen wurde noch einmal das Anliegen des Fördervereins, Selbstverwaltung für Pflegeberufe in Form einer Pflegekammer zu installieren, postuliert. Es wurde vereinbart in Kontakt zu bleiben und in der Sache weitere Schritte zu unternehmen.

August 2002
Gespräch am 27.08.2002 mit Herrn Vöge MdL ( SPD) im Landtag NRW zur Errichtung einer Kammer für Pflegeberufe. Herr Vöge verwies im Wesentlichen auf den Standpunkt der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) auf Bundesebene. Dort wurde das Thema" Pflegekammer- pro und contra" bereits 1998 thematisiert und empfohlen in den Bundesländern weiter öffentlich zu diskutieren und Positionen zu bestimmen.

Wir sind allerdings der Meinung , dass seit 1998 in die Pflegelandschaft sehr viel Bewegung, nicht zuletzt durch die Gesetzgebung, gekommen ist und eine erneute breite Diskussion erforderlich ist. Es wurde verabredet, weiter in Kontakt zu bleiben.

Gespräch am 29.08.2002 mit Herrn Wölter, wiss. Mitarbeiter Soziales, Bündnis 90/ die Grünen im Landtag NRW.

Es kam zu einem konstruktiven Gedankenaustausch, indem unter anderem die Frage nach der Haltung der Altenpflegeberufe zum Gedanken der Errichtung einer Kammer für Pflegeberufe hinterfragt wurde und der gemeinsamen Ausbildung aller Pflegeberufe. Ebenfalls wurde erörtert, ob es nicht möglich sei, dass Berufsverbände die Aufgaben einer Kammer übernehmen könnten. In dem Gespräch wurde dargelegt, das Berufsverbände die Aufgaben einer Körperschaft des öffentlichen Rechts eben nicht wahrnehmen können. Weiter sind die jetzigen Gesetzgebungen( PQSG) zur Sprache gekommen. Insgesamt konnte vermittelt werden, das ein enger Kontext zwischen Arbeitsbedingungen des Pflegepersonals und qualitativ guter Versorgung der Bevölkerung besteht. Im Grundsatzprogramm der Partei ist die Stärkung der Pflege vorgesehen. Wie diese konkret aussehen wird, ist nicht zuletzt vom Engagement der Berufsgruppe selber abhängig. Auch hier wurde verabredet, weiter in Kontakt zu bleiben.


Juni 2002
Am 27.06.2002 trafen sich Mitglieder des Pflegerates NRW und Ministerialdirigent Klaus Boesche mit seinen MitarbeiternInnen aus dem Ministeriums für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit NRW, um sich über das Thema Errichtung einer Pflegekammer in NRW weiter auszutauschen. Es wurde verabredet im Gespräch zu bleiben und Arbeitsgruppen zu bilden, die konstruktiv die aufgeworfenen Fragestellungen weiter bearbeiten.

Juni 2002
Pflegerat NRW positioniert sich pro Pflegekammer
Auf der Sitzung des Pflegerat NRW am 19.06.2002 in Essen überreichten die Delegierten des Fördervereins zur Errichtung einer Pflegekammer in Nordrhein- Westfalen( Jens Albrecht, Heinz Günter Niehus) den 17 seitigen Entwurf des Positionspapiers des Pflegrats zur Pflegekammer. Mit der in Kürze zu erwartenden Verabschiedung des Papiers unterstreicht der Pflegerat NRW seine Forderung nach Errichtung einer Solchen Berufskammer. Das Positionspapier bietet dem interessierten Leser gleichzeitig eine systematische Informationspalette zur Thematik